Vorstellung Dodge Nitro: Harte Schale, weicher Kern
Wir fuhren den Diesel mit der Automatik, bei dem sich der subjektive Eindruck deutlich von den Messwerten unterscheidet. Er fühlt sich behäbiger an als die 11,5 Sekunden von null auf 100 km/h erwarten lassen. Daran tragen aber auch die recht indirekte Lenkung mit ihrer nicht gerade präzisen Arbeitsweise sowie die weiche Federung mit kaum gebremster Wankneigung in Kurven ein gerüttelt Maß bei.
Der Nitro legt seinem Fahrer also eine ruhige Fahrweise nahe, was durch die recht kleinen Sitze mit kurzer Rücklehne, harter Polsterung und wenig Seitenhalt noch unterstützt wird. In dieser Beziehung ist der Nitro eben doch dichter an den Geländewagen alter Prägung als sein Äußeres nahelegt. Auch die Innenraumgestaltung mit viel Hartplastik passt dazu. Hier herrscht nicht Eleganz, sondern Zweckmäßigkeit vor, die man mit gutem Willen auch als sportliche Optik verstehen kann. Wie bei Dodge üblich herrscht an Staumöglichkeiten auch für Kleinkram und Getränke kein Mangel. Und auch bei den Infotainementsystemen befindet man sich auf der Höhe der Zeit. Das ist Langstreckenkomfort der modernen Art.







































